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27.12.20, 07:42
Liebe Johanna, du hast uns wieder einen sehr interessanten und ausführlichen Artikel aus Nordirland geschickt. Ich stelle mit Freude fest, dass in unseren Familien das Interesse an fremden Sprachen, Sitten und Traditionen erfreulich groß ist. Dein jüngerer Bruder hat für seine Familie und für mich an Weihnachten ein hervorragendes indisches Essen gekocht, dein Onkel Simon ist als Ordenspriester schon über zwei Jahre in Instanbul tätig. Herzliche Grüße vom Opa aus Bayern
Opa
27.12.20, 14:56
Das Zitat von Mr. Grinch zu Beginn des Weihnachtsblogs gefällt mir deshalb so gut, da ich aktuell ein Buch von Stephan Marks zum Thema Scham als Hüterin der Menschenwürde lese. Der Grinch zeigt jedenfalls sehr deutlich, wie er mit der Beschämung (Ausschluss aus der Gemeinschaft, lächerlich gemacht werden durch den Rasierapparat als Weihnachtsgeschenk, Durchbrechen der eigenen Grenzen (z.B. seiner Gefühle zu Martha May) umgeht: Er versucht von der eigenen Scham durch aggressives Handeln abzulenken und andere Whos zu schädigen und "es heim zu zahlen". Erst Cindy Lou ermöglicht ihm durch ihre wahre Begegnung und Offenheit, die alten Verletzung der Beschämung loszulassen. Gerade auch in pädagogischen Kontexten ist es sehr wichtig Menschenwürde zu achten und niemanden zu beschämen. Was ich bisher von Glencraig gehört habe, ist dies wirklich ein guter und geborgener Ort, an dem jede und jeder so sein darf, wie er ist. Mit all seinen Fähigkeiten, Einzigartigkeiten und Besonderheiten. Und so faßt Mr. Grinch in seinem Zitat eine sehr wesentliche Wertehaltung, die in Glencraig gelebt wird zusammen.
Mama

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