Wat ein Tach
Es gib so Tage, da wäre es besser, man bleibt im Bett. Das ganz nahm seinen Lauf, als ich um halb acht unsanft von meinem Telefonklingeln geweckt wurde und mir von einer Lehrerin angewiesen wurde, bestimmtes Besteck, das wir anscheinend fälschlicherweise aus er alten Wohnung mitgenommen haben, heute zurückzubringen.
Klasse, somit bleiben mir noch vier Suppenlöffel, schon mal probiert Brokkoli mit Schere zu schnippeln? ;)
Vor dem Bus wurde ich dann halb umgerannt und kam muffelig in Kattowice an. Dort begrüßte mich ein Schneebatzen, der mir auf den Kopf rutschte. Toll, so richtig mies gelaunt, wollte ich mir einen Kaffee am Automaten ziehen, doch die erste Maschine streikte vollkommen und beim zweiten Versuch lief zwar der schöne Kaffe, jedoch ohne Becher, grrrrr.
Weiter ging’s in der Polnischstunde. Ausgerechnet heute behandelten wir das äußerst einfache und leichtdurchschaubare Thema "Uhrzeit". Schrecklich sag ich euch, denn man benutzt nicht die normalen Zahlen, sondern spezielle und je nachdem, ob die vor sechs Uhr, nach sechs Uhr, halb sechs oder punkt sechs sagt ändert sich die Endung...
Dann hetzte ich zum Bus nach Bedzin, verlor meinen Handschuh auf dem Weg, verpasste dann obendrein den Bus um zwei Minuten und musste eine halbe Stunde warten, um einen anderen zu nehmen, der aber nicht direkt fuhr.
Ich war gezwungen noch eine Tram zu nehmen, die sich dann entschloss, an meiner Haltestelle zusammenzubrechen. Sie blockierte die Schienen und es dauerte 20 Minuten bis ich endlich weiter konnte. (Kann ein Mensch soviel Pech haben?)
Engelchen
Verspätet kam ich in der Schule an und dort empfingen mich zum Glück zwei strahlende Kursteilnehmerinnen, die es irgendwie schafften, meine Laune unmittelbar zu heben. Und das obwohl trotz ausführlicher Werbung nur vier Leute zum Workshop erschienen. Doch wir hatten eine Menge Spaß und die Vier waren voll dabei. Im Moment ist auch noch das Problem, dass zur Zeit des Workshops, noch Unterricht in manchen Klassen ist. Mal schauen ob da noch Zuwachs kommt. Als mir dann noch durch eine zufällige Mitfahrgelegenheit noch der Marsch durch die Schneematsche erspart blieb, war der Tag wieder einigermaßen gerettet.









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