Mix
Wieder einmal sind einige Tage verstrichen (oder Wochen?!), seit
ich das letzte Mal von meinen Erlebnissen berichtet habe.
Perfekt View
Vor zwei Wochen unternahm die “20s to 30s Group” aus meiner
Gemeinde eine Walking-Tour in Courtmacsherry. Ich schloss mich
ihnen an und gemeinsam gingen wir nach dem Gottesdienst los. Es war
ein unbeschreiblich schöner langer Spaziergang am Strand entlang,
als auch durch Kuh- und Pferdeweiden.
The 20s - 30s Group!
Mit unseren Kids haben wir das Thema „Child Labour“
behandelt und passend dazu Kites (Drachen) gebastelt. Zum Abschluss
fand dann am 12. Juni ein Family Event statt, an dem wir unsere
Drachen steigen ließen. Es war genial. An diesem Tag war der
International Child Labour Day, so dass es optimal passte. Wir
hatten etwa 50 Kids mit deren Familien. Wieder einmal hatte ich
viele gute Gespräche und total viel Spaß. Für mich war es ein
trauriger und schöner Abend zugleich. Traurig daran zu denken,
dass es mein letztes Family Event während meines EVS mit allen
Kids war (es folgt noch eines, an dem aber nicht alle dabei sind!).
Die Zeit verfliegt und ich habe nur noch 5 Wochen, die ich aber
versuche in vollen Zügen zu genießen.
Making Kites
Making Kites Letztes Wochenende (am Freitag und Samstag) stand
dann das First Cambridge Exam an. Ob ich bestanden habe oder nicht
zeigt sich in einigen Wochen. Ich kann nicht einmal einschätzen,
wie es gelaufen ist. Der Speaking Part war einfacher als erwartet,
was wahrscheinlich aber auch daran liegt, dass es mir wenig
Probleme bereitet und ich Spaß an der englischen Sprache habe. Die
anderen Parts waren mehr oder weniger anspruchsvoll. Jedenfalls war
es ein langer Samstag, an dem mein Kopf zu rauchen begann. Im
Anschluss ging ich zu einem Barbecue, das für die Pfarrersfamilie
veranstaltet wurde und einem Gemeindefest glich. Sie werden am 1.
August nach Bath ziehen und daher wurde es organisiert. Es war so
schön mit allen zusammen zu sein, zu reden, gemeinsam Zeit
verbringen… 
Wurde auch wieder angefragt, ob ich den Worship Part am Abendgottesdienst in Blarney übernehmen könnte. Natürlich sagte ich zu. Als wir dann gestern etwas früher nach Blarney fuhren, da wir nicht genau wussten welche Lieder wir dort vorfinden werden, war ich überwältigt. Der erste Blick beim Eintreten der Kirche fiel auf einen schwarzen polierten Flügel (“Steinway & Sons”). Ich stand davor und konnte meinen Augen nicht trauen. Er war dort, da ein Chor wenige Tage zuvor Aufnahmen machte. Ich begann zu spielen und wollte nicht mehr aufhören. Der Klang war gigantisch!






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