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Tagebücher

Krakau, sieben Bräute, Wawel Castle, Polish lunch und Zigarettensäulen

03. Oktober 2007

In der Woche sind die stets Lächelnde Aurora (Spanien), die zwei “I am so angry (hungry) “ Französinnen Cindy et Laurie, der “Ich brauch nu nen Sschniiiiiiietzel” Slowake, Jana, die schöne Tschechien sowie Daniel, unser „nuritalienischsprachiger Handfüßlerexperte“ und ich zu einer kleinen Gruppe zusammengewachsen, die sich Samstag früh voller Vorfreude auf den Weg nach Krakau machte.

Ich berühre die immense Glocke im Wawel castle und wünsche mir etwas. Ob es in Erfüllung gegangen ist bleibt mein Geheimnis. Ich berühre die immense Glocke im Wawel castle und wünsche mir etwas. Ob es in Erfüllung gegangen ist bleibt mein Geheimnis.

Wir brachen früh auf und fuhren mit dem Bus ins Stadtzentrum. Dort angekommen, tat es uns allen etwas leid, dass wir erst mal eine zweistündige Führung durchs Wawel Castle hinter uns bringen mussten, bevor wir uns, bei dem traumhaften Wetter, in das Stadtgetümmel stürzen konnten. Zuerst aßen wir alle in einem traditionellen polnischen Restaurant , wo uns ein vier Gänge Menu serviert wurde. Es schmeckte fantastisch und wir rollten danach alle auf den “Great Market square”, das Zentrum von Krakau. Sofort war ich gefangen von der tollen Atmosphäre der Stadt. Wunderschöne alte Häuser, kleine Gassen mit liebvoll gestalteten Gassen, in denen es von kleinen Ständen mit Bernstein und Straßenkünstlern wimmelte. Die beschriebenen ulkigen Zigarettensäulen :) Die beschriebenen ulkigen Zigarettensäulen :) Überall spielt Musik, alles ist bunt und trotzdem irgendwie gemütlich, man muss nur aufpassen, dass man nicht von einer der vielen Pferdekutschen überrollt wird oder in en Hochzeitsfoto reinstolpert. Wir liefen einfach von Neugier gesteuert durch die Innenstadt und begegneten bestimmt sieben Hochzeitsgesellschaften. Witzig fand ich auch die kleinen Säulen, die man überall fand: Sie sehen aus wie ausgehöhlte Liftfasssäulen, in denen eine alte Verkäuferin sitzt, bei der man Zigaretten kaufen kann. Leider hatten wir nur zwei Stunden Zeit zu rum zu stöbern, aber der Erste Eindruck war auf jeden Fall faszinierend und ich habe auch einen Glücksgrosz in der St. Marys Church geworfen, sodass ich auf jeden Fall bald wiederkehren werde. Unser netter Busfahrer brachte mich nach Hause, dabei stellte sich heraus, dass er in Deutschland gearbeitet hatte und wir unterhielten und mit unseren polnisch-deutschen Brocken. So ging eine Woche voller netter Bekanntschaften, ersten Sprachkenntnissen und viel Erlebnissen zu Ende.

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