Formación de llegada
Also, jetzt melde ich mich
Cercedillaauch mal wieder...
Allerdings wird’s diesmal nicht sooo lang, da ich echt super müde bin, weil ich grad von unserem On-Arrival-Training zurückgekommen bin, das wir vom 03.11. bis zum 08.11. in Cercedilla hatten, das ist so ne kleine Stadt in den Bergen von Madrid. Und wie ihr euch ja sicher denken könnt war’s mit Schlafen nicht so viel in der Woche…
Am Montag haben wir uns alle an der Metrostation von Atocha getroffen um 16:00, aber nach spanischer Manier sind wir dann auch erst um halb fünf weggekommen… Also wir waren glaub so um die 20, weiß jetzt die genaue Zahl nicht, aber auf jeden Fall waren wir Deutschen die größte Fraktion. ;) Wir waren fünf Deutsche und auch noch zwei weiter deutschsprachige Mädels aus Belgien und Österreich. Ansonsten waren noch einige aus Frankreich, Estland, Italien, Ungarn, Türkei, Mosambik und Portugal da.
Am Montag war auch außer den üblichen typischen Kennenlernspielen nicht mehr viel los, aber dafür ging's dann ab Dienstag richtig los, also wir haben jeden morgen um 9:30 Uhr mit dem Programm angefangen, und waren inklusive kleinen Pausen, bzw. Essenspausen immer bis um 24:00 Uhr mit Programm beschäftigt. Und danach kam ja dann eigentlich erst das für uns Interessante. ;)
Aber ich muss sagen, neben einigen ganz interessanten Einheiten über Spanien, Geschichte, Kunst, Eigenheiten, war’s eigentlich so ziemlich genau das Gleiche was wir beim Ausreiseseminar schon besprochen hatten, Rechte und Pflichten als Freiwilliger, Nationalagenturen, Youthpass, etc… Aber was echt witzig war, am Mittwoch kamen zwei Leute, die Unterricht für Percusión geben und haben auch für jeden eine mitgebracht und denn haben wir so ung. Zwei Stunden lang gespielt, war echt witzig, aber ist echt nicht so einfach wies aussieht immer! Außerdem tut’s ganz schön weh nach einer Weile an den Händen…
Am Donnerstag dann waren wir in Segovia, dass ist eine Stadt in der Nähe von Cercedilla, die berühmt ist für ihren Wasserkanal… Da sind wir nachmittags um halb vier losgefahren, haben eine Stadtführung gehabt, die eigentlich wirklich ganz angenehm war, auch weil die Leiterin echt gutes Spanisch geredet hat, und dann hatten wir da noch zwei Stunden Freizeit zum Bummeln und um 21 Uhr hatten wir dann einen Tisch reserviert zum Essen in einem echt schicken Restaurant, wo wir typisches Essen aus Segovia hatten.
Das war als Vorspeise so Rührei mit Gemüse drin, dann als Hauptteller Salat mit Schweinefleisch, ich weiß jetzt aber nicht wie ich das Fleisch beschreiben kann, auf jeden Fall hatte das noch die Füße und den Schwanz dran und die Haut als Kruste, hat ein bisschen wie Schweinshaxe geschmeckt, nur dass das Fleisch so zart war, dass man es mit dem Tellerrand schneiden konnte, was auch die typische segovianische Zubereitung von dem Gericht ist. Und dann hatten wir noch echt einen Hammernachtisch, so karamellisierte Kekse mit so Käsecreme und Schokoladensoße, war echt genial. Und dazu gab's auch noch einen Wein aus Segovia. Das war glaub wirklich das Highlight der Woche für uns alle.
Aber ich muss sagen, die Formación de llegada ist auf jeden Fall lustiger und interessanter als das Ausreiseseminar, also zumindest für mich, weil man z.B. auch mit den Spielen viel mehr Möglichkeiten hat wenn die Leute aus unterschiedlichen Ländern kommen, z.B. haben wir Szenen nachstellen müssen in einem Obstladen z.B., wenn man ein Kilo Äpfel kaufen will, aber jeder durfte nur in seiner Sprache sprechen und musste irgendwie dem andern klarmachen, was er will. Da war wirklich lustig!
Auch ist es viel besser, wenn jeder etwas Typisches aus/für sein Land vorstellen muss, das ist wirklich interessant, also man lernt nicht nur über Spanien, sondern auch über die anderen Länder der Teilnehmer. Außerdem kann man Kontakte knüpfen um besser in Spanien rumzukommen, es ist immer gut viele Leute von verschiedenen Orten zu kennen. ;) Und wir werden uns auch alle auf jeden Fall noch öfters in Madrid treffen! Aber trotzdem muss ich sagen, dass die Jugendherberge wirklich nicht so der Renner war, also v.a. das Personal war total unhöflich! Und das Essen war kalt, matschig und auch nicht grade gesund… naja, aber man kann ja nicht alles haben.
So, mal sehen wann ich mal wieder was zu erzählen hab, die nächsten drei Wochen werden recht stressig werden jetzt im Geschäft, vielleicht meld ich mich einfach danach mal wieder.
Besitos desde Sanse!








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